Die weibliche Brust stellt auf den Weg von "Frau" in Richtung "Mann" oft das grösste Problem dar. Sei es für das äussere Erscheinungsbild, das von anderen als deutlich männlich wahrgenommen werden soll oder sei es für das eigene innere Gefühl von Männlichkeit. So wie der Penis als Verkörperung des Phallus zum Symbol für Männlichkeit schlechthin wird ist die Brust das Symbol für Weiblichkeit Nummer Eins. Doch diese symbolhaften Bewertungen haben wenig mit dem eigenen konkreten Körper zu tun sondern sind vielmehr Ausdruck kultureller Markierung.
Das innere Gefühl ist auch für das Auftreten nach aussen nicht zu unterschätzen. Oft ist weitaus weniger sichtbar als es sich von innen anspürt. Besonders wenn die Brust in Phasen des Menstruationszyklus spannt und schmerzt wird man bei jeder Bewegung daran erinnert. Doch auch wer dieses Problem nicht kennt wird sich umso stärker auf die eigene Brust konzentrieren, je mehr Gedanken er sich über ihr Verbergen macht. So wird sie mehr und mehr in den Vordergrund gerückt und ist spürbar, egal ob sie auffällt oder nicht.
Oft verstärken sich die Probleme mit der eigenen Brust mit dem Beginn einer Hormonbehandlung. Wenn sich der Körper unter dem Einfluss von Testosteron mehr und mehr maskulinisiert wird die Brust oft als umso störender wahrgenommen.
Ein erster Schritt sollte sicherlich sein, sich mit der eigenen Brust ein wenig auszusöhnen oder ihre Bedeutung zumindest nicht zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Sie ist und bleibt ein Teil des eigenen Körpers. Auch wenn die Entscheidung für eine operative Entfernung schon gefallen ist: Es lebt sich leichter, wenn man seine Brust bis dahin annehmen kann und es tut auf die Dauer auch wohler, sich von einem Teil des Körpers zu trennen, mit dem man sich vorher versöhnt hat.
Da einen Weg zu finden ist sicherlich nicht einfach und es gibt keine allgemeingültigen Rezepte. Es kann hilfreich sein, sich die symbolhafte Besetzung der Brust bewusst zu machen um die Symbolik möglichst vom eigenen Körper zu trennen.
Auch geborene Männer können mehr oder weniger weiblich geformte Brüste haben. Dafür gibt es sogar eine Bezeichnung: Gynäkomastie. Genauer gesagt bedeutet das eine Vergrößerung des Drüsenkörpers. Sie entsteht durch hormonelle Einflüsse - einen Mangel an Androgenen oder einen Überschuss an Östrogenen - die verschiedenste Ursachen haben können. Unterschieden wird auch die Pseudogynäkomastie, die in einer Vergrößerung der Brust durch Fettgewebe besteht. Wer sich umschaut wo Männer ihre nackten Oberkörper zeigen wird bemerken, dass nicht wenige mit Brüsten herumlaufen, die als weibliches Geschlechtsmerkmal durchgehen könnten. Also nur Mut und nicht verzweifeln, wenn sich unter der Kleidung noch leichte Wölbungen abzeichnen.
Doch egal wie gut man mit der eigenen Brust zurechtkommt, Methoden sie nach aussen hin zu verbergen werden immer gefragt sein.
Eine Möglichkeit das äussere
Erscheinungsbild zumindest zeitweise anzugleichen, ohne sich
operativen Eingriffen (Mastektomie) zu unterziehen, ist das Abbinden der
Brüste. Dazu gibt es verschiedene Methoden: Von der einfachen elastischen
Binde bis hin zu fertig gekauften Kompressions-Shirts.
Gemeinsam ist allen Mehtoden, dass sie ziemlich unangenehm sind. Sie beschränken die Bewegungsfreiheit, drücken und zwicken, sind oft unangenehm warm und führen bei längerem Tragen zu Schmerzen im Rücken und an den Rippen bis hin zu Haltungsschäden.
Leider sind die Ergebnisse des Bindens auch optisch meist nicht ideal. Abgesehen davon, dass die Binder in der Regel alles andere als sexy aussehen ist es fast unmöglich, einen Binder so anzulegen, dass man unauffällig ein enges T-Shirt tragen kann. Doch unter einem Hemd, Sakko oder weiten und stärkeren Shirt getragen können sie durchaus ein befriedigend männliches Erscheinungsbild bewirken.
So unangenehm und störend die Brüste für den Einzelnen sind, sollten sie dennoch nicht mit zu viel Gewalt abgebunden werden. Das kann auf die Dauer zu irreparablen Gewebeschädigungen führen, die auch das Ergebnis einer eventuell später durchgeführten Mastektomie verschlechtern - ganz abgesehen von Schmerzen und Atemnot.
Generell gilt: Lasst Eure Fantasie spielen, probiert Eigenkreationen aus. Vielleicht findet ihr eine für euch optimale Methode, auf die sonst noch niemand gekommen ist.
Natürlich ist die Frage des Mittels der Wahl stark abhängig von den Grundvoraussetzungen. Je kleiner und flacher die Brust desto leichter auch ihr Verbergen..
Bei
kleinen Brüsten reicht oft ein sehr enges, elastisches Unterhemd. Das Material
sollte möglichst fest sein und einen hohen Anteil an Elasthan aufweisen.
Am besten funktioniert es mit einem geraden Schnitt ohne Auswölbungen für
die Brust oder Abnäher und breiten, angeschnittenen Trägern. So in
etwa wie ein Herren-Unterhemd, nur eben sehr eng. Modelle ohne brustbetonende
Wölbungen oder Spagetti-Träger sind schwer zu finden, doch wer es
nicht aufgiebt hat sicher irgenwann Erfolg. Eventuell lohnt es sich auch ein
entsprechendes Shirt in der Kinderbekleidung zu suchen.
Eine andere Möglichkeit ist, einen Sport-BH zu tragen, der ein bis zwei Grössen zu klein ist. Auch hier gilt: möglichst einen Schnitt ohne Wölbungen im Brustbereich wählen. Um die von den Herstellern gewollten Kurven zu minimieren kann man die Cups mit einer geraden, waagerechten Naht plätten.
Der grosse Vorteil dieser Methode ist der absolute Tragekomfort.
Die Brüste werden zu leichten Wölbungen zusammengedrückt und
können jedenfalls nicht mehr herumwackeln. Wenn man drüber ein Hemd
oder ein weites Shirt trägt fällt nichts mehr auf. Nachteil: Funktioniert
nur bei kleinen Brüsten.
Auch aus Leggins oder orthopädischen Strümpfen können Binder gebastelt werden. Dazu wird das Bein so zerschnitten, dass ein passender Schlauch entsteht, der dann über den Kopf gezogen und um den Brustkorb platziert werden kann. Es bietet sich an, erst an einem Bein auszuprobieren, an welcher Höhe der Umfang am besten passt und dann aus dem anderen Bein das richtige Stück herauszuschneiden. Die Ränder sollten gesäumt werden. Eventuell kann man auch noch Träger annähen.
Die Methode ist relativ billig und einfach herzustellen und anzuziehen. Das Material ist in der Regel atmungsaktiv und angenehm zu tragen. Ein Nachteil ist, dass das Ganze leicht zusammenrutscht und die Brust unten und oben wieder herausquillt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Brüste durch elastische Bandagen zusammenzupressen. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die materialien reichen von einfachen elastischen Binden über Motorrad-Nierengürtel bis zu medizinischen Utenlilien wie etwa einem Rippenbruch-Gürtel. Leider ist all diesen Bindern gemeinsam, dass sie einerseits leicht verrutschen und anderersehts ziemlich unangenehm zu tragen sind. Man schwitzt darunter und kriegt Rückenschmerzen.
Eine
klassische Methode ist die Verwendung einer elasitschen Binde. In Apotheken
gibt es unterschiedliche Binden zu kaufen. Am besten eignen sich möglichst
feste und breite Modelle.
Beim Binden wird der Oberkörper in mehreren Schlingen unter starkem Zug fest umwickelt.
Diese Methode hat allerdings gravierende Nachteile: Es ist kaum möglich, das Umwickeln ohne Hilfe alleine fest genug hinzukriegen. Ausserdem rutschen die Binden beim Tragen immer wieder auseinander oder rollen sich an den Rändern hoch. Das schränkt die Bewegungsfreiheit stark ein und macht es nötig, immer wieder einen sicheren Ort aufzusuchen, an dem das ganze Konstrukt ungesehen wieder in Ordnung gebracht werden kann.
Eine verfeinerte Varante ist, mehrere Bandagen mit leichten Schlingenstichen
(/// bleibt elastisch) in der richtigen Länge aneinanderzunähen, vorne
einen Reisverschluss einzusetzen und eventuell noch Träger anzunähen.
Ist aber viel Arbeit und es gibt effektivere Methoden.
Bei
relativ wenig Oberweite und wenn es darum geht, nur kurzfristig eine flache
Brust zu haben, kann man mit Rippenbruch-Gürteln aus der Apotheke oder
dem Sanitätshaus ganz gute Ergebnisse erzielen. Sie sind relaiv dick, elasthisch
und haben meist einen praktischen Klettverschluss. Allerdings kann das eine
sehr rutschige Angelegenheit werden. Abhilfe schaffen da angenähte BH-Träger.
Hauptproblem ist, dass diese Bandagen meist zu schmal sind, so dass oben und unten etwas herausquillt. Es kann helfen, zwei der Bandagen übereinander zu benutzen. Dann kommt allerdings schnell das Gefühl auf, in einem Panzer festzustecken.
Der starke Druck auf die Rippen führt mit der Zeit zu starken Schmerzen im Brustkorb und zu schmerzhaften Verspannungen im Kreuz. Eine weitere unerwünschte Nebenwirkung ist das Wundscheuern der Brustwarzen durch das rauhe Material. Dem kann abgeholfen werden, indem man die Brustwarzen vor dem Abbinden mit Pflastern schützt.
Zum Anlegen eines Rippenbruch-Gürtels ist vor allem am Anfang fremde Unterstützung sehr hilfreich. Mit einiger Übung kann man es aber auch alleine ganz gut bewerkstelligen.
Ein wenig Bastelarbeit verlangt die Fertigung eines Binders aus einer Unterhose. Auch wenn es möglicherweise Überwindung kostet, in die Damenwäscheabteilung einkaufen zu gehen, können Miederhöschen relativ leicht in ein sogenanntes einen Brustgurt oder ein sogenanntes "heisses Höschen" umfunktioniert werden. Es empfiehlt sich, möglichst in Diskont-Läden zu schauen, da es dort anonymer und günstiger zugeht.
Das Material sollte möglichst fest und elastisch sein. Idealerweise verfügt es über einen möglichst hohen Elasthan-Anteil, mindestens 10%, und besteht sonst aus Baumwolle um unnötiges Schwitzen zu vermeiden.
Eine einfache Möglichkeit ist, eine Hose zu verwenden, an die ein Bauchmieder
angeschlossen ist. Das Bauchmieder sollte mit Haken und Ösen zu verschließen
sein. Wer eine solche Miederhose findet braucht nur im unteren Teil entlang
der Naht schneiden und erhält einen fertigen Brustgurt inklusive geendelter
Naht. Damit sich das Ganze nicht auflöst darf die Naht nicht zerschnitten
werden. Man muss diesen Binder zum Anziehen also über den Kopf streifen.
Vorteil sind die eingearbeiteten Versteifungen, ähnlich wie bei einem Korsett, die ein Zusammenrutschen verindern. Ideal ist ein Modell, dessen Versteifungen genau in der Mitte der Brust über die Brustwarze laufen.
Ein solcher Brustgurt verrutscht auch kaum, da er breiter ist als etwa ein Rippenbruchgürtel und sehr fest sitzt. Wer sich dennoch unsicher fühlt kann zusätzlich noch Träger annähen.
Nachteil dieser Methode ist der Schnitt solcher Höschen. Sie sollen ja die Taille betonen und werden dementsprechend nach oben hin enger. Trägt man sie mit dem breiteren Teil nach unten so gibt es Einschnürungen und Hautwülste im Achselbereich. Trägt man sie umgekehrt, mit dem breiteren Teil nach oben, ist die Wulstbildung zwar geringer, aber es kommt zu einem stärkeren Druck auf die unteren Rippen, was auf die Dauer ganz schön weh tun kann.
Schmerzen und Wülste treten allerdings auch bei anderen Binder-Methoden
auf und alles in allem sind mit einem abgeschinttenen Bauchmieder-Höschen
ganz gute Ergebnisse zu erreichen.
Das Modell der Wahl sollte möglichst hoch geschnitten sein und einen sogenannten
Zwickel haben. Das heisst, der Bereich im Schritt sollte extra abgenäht
sein und sich einfach heraustrennen lassen.
Bei der Größe gilt die Faustregel: Unterbrustumfang minus 10 Zentimeter. Wer etwa einen Unterbustumfang von 80 cm hat, sollte Ausschau nach einer Hose mit 70 cm Umfang halten. Da dieses Maß leider selten angegeben wird ist man meist doch auf Augenmass und Gefühl angewiesen. Eventuell ist es sinnvoll, sowohl ein in Small als auch ein Medium auszuprobieren.
Zu Hause wird mit einer Schere vorsichtig der Zwickel, also das kleine Stück das direkt im Schritt sitzt, herausgeschnitten. Aufpassen, dass die äusseren Nähte nicht beschädigt werden und als Träger stehenbleiben.
Dann ist schon Zeit zum Anprobieren. Der ehemalige Schritt ist die Öffnung, durch die der Kopf gesteckt wird, die ehemaligen Beinausschnitte bilden die Öffnungen für die Arme.
Es ist nicht ganz einfach, sich in das Ding hineinzuwinden, da es ja wunschgemäß sehr eng ist. So mancher wird wünschen, ein Schlangenmensch zu sein. Mit der Zeit und der Übung wird es leichter, ausserdem leiert sich der Material durch das Tragen aus. Wer mit dem Presseffekt eines heissen Höschens noch nicht zufrieden ist kann auch zwei übereinander tragen.
Die hier beschriebene Methode eignet sich für alle, die nicht viel mit Nähen am Hut haben. Nachteil ist, dass durch die engen Träger ein ziemlicher Druck auf die Nackenmuskulatur ausgeübt wird, was schnell zu schmerzhaften Verspannungen im Nackenbereich und zu unangenehmen Kopfschmerzen führen kann. Wer das Nähen nicht scheut kann zusätzlich zu den stehengebliebenen Nähten ausrangierte BH-Träger oder Ähnliches anzunähen, um den Tragekomfort zu erhöhen.
Eine
interessante Methode, das optische Ergebnis durch eine Unterkonstruktion noch
zu verbessern, haben wir unter "Alltagshilfen" auf der Seite von
Transgender-Hamm gefunden. Das Prinzip ist einfach. Zwei etwa drei cm breite
Gummibänder werden so zusammengenäht, dass sie den Brustkorb über
und unter der Brust umschließen. Dann werden sie durch schräg angenähte
Querverstrebungen aus dem gleichen Material so verbunden, dass die Brüste
seitlich auseinandergedrückt werden. Trägt man drüber die heisse
Hose so werden die Brüste nicht vorne zusammengedrückt sondern alles
bleibt schön flach und wackeln kann auch nichts mehr.
Kompressions-Shirts
und Boleros sind die wirkungsvollste Möglichkeit, die Brust zu verbergen,
zugleich aber die teuerste. Sie vereinen eine optimale Bequemlichkeit durch
atmungsaktive Materialien und einen Schnitt, der nicht auf Muskeln und Knochen
drückt mit einer guten Binderwirklung.
Die unten angeführten Preise sind auf dem Stand von Anfang 2005 und sollen einer groben Orientierung dienen.
Der Bolero ist ein Heilbehelf, der üblicherweise für Verbrennungsopfer gedacht ist, damit die Haut beim Abheilen nicht wulstig wird. Sie werden auch für die Zeit nach der Mastektomie für einen bessereh Heilungsverlauf verschrieben.
Der einzige österreichische Vertreiber, die Firma Latinovich bietet die Unisex-Vest der Firma Marena an. Die Kosten liegen um die 100 Euro. Latinovich liefert nur an Krankenhäuser, das heisst die Bestellung müsste über einen Spitalsarzt abgewickelt werden. Die Kosten sind allerding privat zu tragen, eine Kostenübernahme durch die Krankenkassa erfolgt nur nach der Mastektomie.
Unter TransMännern in Deutschland ist der Bolero-Homme der Firma Cereplas sehr beliebt. Er ist ebenfalls nicht ganz billig, aber es gibt sehr gute Erfahrungsberichte. Bestellbar ist dieser Bolero bei der Firma Symbo Tiss. Erhältlich ist er in schwarz oder weiss und in verschiedenen Grössen. Geliefert wird per Vorauskasse auch nach Österreich. Die Rechnung wird per Fax, e-mail oder Briefpost verschickt und der Versand erfolgt sofort nach Zahlungseingang. Der Preis liegt, inclusive Versand und Mehrwertsteuer, um die 85 Euro.
Kompressions-Shirts dienen eher der Optimierung von Körperformen, etwa für Männer, die unter Gynäkomastie leiden. Sie bieten eine kostengünstigere Alternative zum Bolero.
Die amerikanische Firma Underworks bietet unter dem Stichwort Girdles verschiedene Modelle an. Die Kosten liegen zwischen 15 und 30 Euro. Die Versandspesen richten sich nach der Bestellmenge. Bei einem Bestellwert von 40 Euro liegen sie beispielsweise bei etwa 15 Euro.
Auch die amerikanische Firma Morris Designs bietet Kompressions-Shirts an. Die Preise bewegen sich um die 40 Euro. Die Versandspesen werden unabhängig von der Bestellmenge verrechnet und betragen 17 Euro für normalen Postversand und 40 Euro für Expressversand.
Eigens für Drag-Kings und TransMänner gefertigte Kompressions-Shirts werden von der taiwanesischen Firma T-Kingdom angeboten. Die Kosten liegen zwischen 20 und 50 Euro. Die Versandspesen betragen, unabhängig von der Bestellmenge, etwa 4 Euro.
|
Hersteller |
Lieferanten |
Erfahrungsbericht |
||
|
|
||||
|
|
||||
|
|
Eine Auswahl von Kompressions-Shirts verschiedener Hersteller (?) gibt es jetzt auch bei Laura Méritt's Sexclusivitäten-Versand:
www.sexclusivitaeten.de/shop/hf/hftrans.html (runterscrollen)
Leider gibt es keine optimale Methode, die Brust wegzubinden. Es gibt nur die Wahl zwischen mehr oder weniger unangenehmen, dafür aber billigen Lösungen mit zweifelhaften Ergebnissen und teuren Lösungen, die dafür aber wesentlich angenehmer und effektiver sind.
Was im Endeffekt angenehmer ist und das beste Preis-Leistungsverhältnis hat muss jeder für sich selbst herausfinden. Das Wichtigste dabei ist, sich so wohl wie möglich zu fühlen. Durch das Abbinden sollte sich das Körpergefühl eigentlich verbessern - eine Gratwanderung, da Schmerzen, Schwitzen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch die Binder vorprogrammiert sind.
Durch Kleidung kann ebenfalls einiges kaschiert werden. Häufig reicht ein leichter Binder, wenn er unter einem weiten T-Shirt oder Hemd getragen wird. Auch Westen lenken gut von der Oberweite ab. Gedeckte oder dunkle Farben verbergen mehr als grelle und helle.
Und auch wenn Dir Deine Oberweite unangenehm sein sollte, vergiss nicht: die Leute auf der Strasse wissen nicht unbedingt, dass Du einen weiblichen Körper hast. Stimmt das Passing im Ganzen werden leicht sichtbare Brüste übersehen oder nicht als weiblich wahrgenommen.
http://www.transmann.de/alltag/binder.shtml
http://www.4ftm.de/hilfsmittel.php